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Immobilienverwalter veruntreut 135.000,- Euro in Rastatt

Datum: 14.10.2020

Kurzbeschreibung: Berufungshauptverhandlung am 19.10.2020 beim Landgericht Baden-Baden

Ein 52jähriger selbständiger Hausverwalter wurde am 15.06.2020 vom Schöffengericht Rastatt wegen gewerbsmäßiger Untreue in 10 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren mit Bewährung verurteilt. Das erstinstanzliche Gericht war in der Hauptverhandlung zu der sicheren Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte zwischen Juli 2014 und Januar 2019 in 10 Fällen Geldbeträge zwischen 5.000,- Euro und 40.000,- Euro, insgesamt 135.000,- Euro, von Konten mehrerer Wohnungseigentümergemeinschaften in Rastatt, die er als Hausverwalter betreute, ohne Rücksprache mit den Wohnungseigentümern auf seine Privatkonten transferierte, teils für eigene Zwecke verwendete und teils risikoreich anlegte. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe machte der Angeklagte den Schaden Ende 2019/Anfang 2020 wieder gut. 

Gegen die Verurteilung vom 15.06.2020 legte der Angeklagte Berufung ein, über die die 6. Kleine Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden am 19.10.2020 im Sitzungssaal 118 verhandeln wird.

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