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Gewerbsmäßiger Betrug und gewerbsmäßige Untreue durch Vorstand eines Musikvereins

Datum: 06.10.2020

Kurzbeschreibung: Anklage am 23.07.2020 zum Strafrichter in Rastatt erhoben

Am 23.07.2020 erhob die Staatsanwaltschaft Baden-Baden Anklage gegen einen jetzt 65jährigen Rentner wegen gewerbsmäßiger Untreue in 26 Fällen und gewerbsmäßigen Betruges in 1 Fall. Der Angeklagte, der im Zeitraum von 2000 bis 2017 erster Vorstand eines Musikvereins im nördlichen Landkreis Rastatt war, soll zwischen 2015 und 2017 Einnahmen des Vereins, die durch Aktivitäten bei Festen angefallen waren, für eigene Zwecke vereinnahmt haben. Auf Rechnung des Vereins habe er zudem etliche Einkäufe für Gegenstände des täglichen Bedarfs getätigt und die Waren, die für ihn selbst bestimmt gewesen seien, mit einer Kundenkreditkarte des Vereins bezahlt, in einem Fall sogar noch, nachdem er sein Amt als erster Vorstand niedergelegt habe. Nach den Berechnungen der Ermittlungsbehörden entstand ein Vermögensschaden in Höhe von mehr als 3.100,- Euro. Der Strafrichter beim Amtsgericht Rastatt hat nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden.

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