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Kokainbesitz führt zur Anklage vor der Großen Strafkammer

Datum: 09.09.2020

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung am 17.09.2020 vor dem Landgericht Baden-Baden

In ihrer Anklageschrift vom 19.09.2019 wirft die Staatsanwaltschaft Baden-Baden einem jetzt 25jährigen deutschen Staatsangehörigen vor, am 15.05.2019 in Rastatt knapp 30 Gramm hochprozentiges Kokain sowie eine Kleinmenge Amphetamin verwahrt zu haben. Wegen der guten Qualität des Kokains liegt ein Verbrechen des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor, das grundsätzlich eine Freiheitsstrafe zwischen 1 und 15 Jahren nach sich zieht. Kurz nach Erhebung der Anklage setzte sich der vielfach vorbestrafte und unter einschlägiger Bewährung stehende Angeklagte nach Berlin ab, wo er am 01.10.2019 nach Begehung eines am gleichen Tag im Drogenmilieu begangenen schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verhaftet und zwischenzeitlich vom Landgericht Berlin zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren verurteilt wurde. Diese Strafe wird im Fall einer Verurteilung in vorliegender Sache einzubeziehen sein. Das Landgericht Baden-Baden hat einen Zeugen zu der am 17.09.2020 um 09:00 Uhr im Sitzungssaal 118  stattfindenden Hauptverhandlung geladen.

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